Schlagwörter
Exmann, Garmisch, Irmi Mangold, Kripo, Martin Maurer, Osterwold, Polizei, Schrothkur, Toter im Wald, Toter im Wickel, Wickel
Kommissarin Irmi Mangold von der Kripo Garmisch ist genervt. Ihre Nachbarin Lissi hat sie zu einer Schrothkur in Oberstaufen überredet. Ständig in heiße Wickel gehüllt daliegen und kaum etwas zu essen bekommen. Eine großartige Urlaubswoche…Dann jedoch passiert etwas Unerwartetes, was die Kommissarin auf einen Schlag in ihre Vergangenheit zurück versetzt. Eine der Angestellten des Kurhotels findet einen noch im Wickel befindlichen Toten. Dieser ist eindeutig keines natürlichen Todes gestorben, sondern wurde ermordet. Als sich Irmi Mangold am Tatort den Toten besieht läuft es ihr eiskalt den Rücken herunter. Der Tote ist ihr Ex-Mann Martin Maurer, den sie vor über zehn Jahren das letzte Mal gesehen hat.
Kurze Zeit nach der Rückkehr in ihr Hotelzimmer erhält die Kommissarin einen Anruf ihrer Kollegin Kathi Reindl. In Garmisch wurde in einem Waldstück ebenfalls ein Toter gefunden. Es handelt sich um den Liftbetreuer Xaver Fischer, der im örtlichen Skiclub gerne einmal eine dicke Lippe riskierte und der einen Hass auf die ebenfalls im Ort ansässigen Betreiber einer modernen Skihütte hatte. Auf den ersten Blick scheinen beide Morde in keinem Zusammenhang zu stehen, dann jedoch finden Irmi Mangold und ihre Kollegen nicht nur heraus, dass die Todesursachen diesselben waren, sondern auch, dass sich Maurer und Fischer gekannt haben. Sie schienen eine höchst merkwürdige Geschäftsbeziehung miteinander gepflegt zu haben. Offenbar hatten sie sich damit nicht nur Freunde gemacht. Und diese Wiedersacher hatten nun augenscheinlich reinen Tisch gemacht. Nur, wer waren die?
Nicola Förg hat mit “Hüttengaudi” bereits den dritten Alpen-Krimi um Kommissarin Irmi Mangold geschrieben. Das Hörbuch wird von Michaela May gelesen, der man den Spaß an der Interpretation der Geschichte deutlich anhört. Nicht nur den wunderbaren Dialekt der Gegend, sondern auch die typischen Charaktereigenschaften der Alpenländer vermag sie äußerst treffend zu interpretieren. Die Geschichte nimmt auf den ersten drei CDs deutlich an Fahrt auf und wird gleichzeitig immer verworrener. Das wird dann durch ein weiteres Verwirrspiel auf CD Nummer vier noch weiter ausgebaut und macht es zum Ende hin zunächst ein wenig schwer, dem Handlungsverlauf zu folgen. Am Ende jedoch wird das Katz- und Maus-Spiel in äußerst klarer und erneut spannender Weise aufgeklärt. Schießlich ist man gemeinsam mit der Protagonistin am Ende eines nervenaufreibenden, weil persönlich äußerst nahe gehenden Krimis angekommen und hat 309 Minuten lang mitgefiebert. Echt gute bayrische Unterhaltung, die hoffentlich weiter fortgesetzt wird.
Hörprobe:“Hüttengaudi”

